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BASF Farm Perspectives Study shows strong agreement between farmers and consumers
BASF Studie "Perspektiven der Landwirtschaft" zeigt starke Übereinstimmung zwischen Landwirten und Verbrauchern


Ludwigshafen, Germany
November 8, 2011

Consumers’ interest in agriculture and personal respect for farmers is high, even in countries where less than two percent of the population works in agriculture, according to the BASF Farm Perspectives Study, which surveyed 1,800 farmers and 6,000 consumers. Yet farmers and consumers also agree that farmers’ reputations remain low. The study, which outlines the way farmers and consumers view the farming profession, its challenges and its support network, revealed surprisingly strong agreement on major issues, including the role of farmers and the major challenges farmers are facing in the 21st century.

 

The study was carried out in Brazil, India, the United States, Germany, Spain and France in cooperation with the global market research firm Synovate GmbH and Professor Dr. Ulrich Oevermann, Professor for Sociology at the University of Frankfurt.

 

Both farmers and consumers view farming as a vocation, one that is dedicated to providing nourishment, supporting rural culture and caring for the land. “Steward of the land” or “Caretaker of the land” is farmers’ favorite self-description in all six countries (over 80%), but registers significantly lower with consumers (50-60%). In a related question, many consumers blame farmers for environmental problems, with concerns strongest in Brazil, India and France (38-43%), the U.S. and Germany (23%).

 

Introducing the study at the BASF Agricultural Solutions Press Info Day, Dr. Stefan Marcinowski, Member of the Board of Executive Directors, explained: “Many farmers take the consumers’ concerns very seriously and do their best to address them properly. For us this is an important finding since it clearly shows us where we can help farmers to overcome this gap with more sustainable products and solutions.”

 

21st century challenge: Feeding the world

Around 80 percent of farmers and consumers from all countries agree that farming’s primary objective is to feed the world. Even so, a majority of farmers believe that consumers do not understand the full dimension of the food supply challenge or the reality of farming. Agreement on the contribution of plant biotechnology was strongest among farmers and consumers in countries with high adoption of genetically-modified crops, such as India (76% of farmers and 62% of consumers), Brazil (78% and 29%) and the USA (53% and 25%).

 

Interest-understanding gap

Consumers show a high level of interest in farming (from 84% in India to 50% in France), but also admit that they do not know enough about farming to judge it properly. Although farmers also see an understanding gap among consumers, many (ranging from 40% in the USA to 74% in India) take consumers concerns seriously and say they should do more to meet consumers’ expectations.

 

Price an obstacle, little support for subsidies on environment

The price of food and, conversely, the price of conservation remain obstacles for both farmers and consumers. A large majority of farmers believe consumers are not willing to pay higher prices for food produced in an environmentally-friendly way. Though some consumers (30%) say they would pay higher prices, a slight majority in France, Spain, Germany and the USA would not. Subsidies are seen by both groups largely as a means to keep food prices low, especially in India (74%), Brazil (67%) and Germany (64%) rather than as environmental lever (around 30%).

 

Farmers believe that industry and consumers should do more to support agriculture: More environmentally-friendly products and representation in public from industry; better grasp of farming and willingness to pay for environmental benefits from consumers.

 

“These results are a clear message that farmers expect support on challenges that go far beyond their business success. At the same time, it’s also a signal to all of us, industry, consumers and policymakers, that we need to bridge the farm-knowledge gap and give growers broader support going forward,” concluded Marcinowski.


BASF Studie "Perspektiven der Landwirtschaft" zeigt starke Übereinstimmung zwischen Landwirten und Verbrauchern

Sowohl das Interesse der Verbraucher an der Landwirtschaft als auch ihr persönlicher Respekt gegenüber Landwirten ist hoch. Das gilt sogar in Ländern, in denen weniger als zwei Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft arbeiten, wie eine Studie der BASF über die Perspektiven der Landwirtschaft ergab. Für die Untersuchung wurden 1.800 Landwirte und 6.000 Verbraucher befragt. Jedoch sind sich Landwirte und Verbraucher auch einig, dass das Ansehen der Landwirte innerhalb der Gesellschaft weiterhin gering ist. Die Studie zeigt auf, wie Landwirte und Verbraucher den Beruf des Landwirts, seine Herausforderungen und sein professionelles Netzwerk sehen. Dabei wurden überraschend große Übereinstimmungen bei den Hauptthemen gefunden, einschließlich der Rolle der Landwirte und der großen Herausforderungen, denen sie sich im 21. Jahrhundert stellen müssen.

 

Die Umfrage wurde in Brasilien, Indien, den USA, Deutschland, Spanien und Frankreich in Zusammenarbeit mit dem global tätigen Marktforschungsunternehmen Synovate GmbH und mit Professor Dr. Ulrich Oevermann, Professor für Soziologie an der Universität Frankfurt, durchgeführt.

 

Die Studie zeigt, dass sowohl Landwirte als auch Verbraucher die Landwirtschaft als Berufung ansehen, bei der es um die Erzeugung von Nahrungsmitteln, die Erhaltung einer ländlichen Kultur und die Pflege der Landschaft geht. Mit der Bezeichnung „Bewirtschafter des Landes” oder „Landschaftspfleger“, haben sich die Landwirte in allen Ländern am häufigsten selbst beschrieben (über 80%), von den Verbrauchern wurden sie hingegen deutlich seltener (50-60%) so gesehen. Bei der Beantwortung einer ähnlichen Frage geben einige Verbraucher den Landwirten darüber hinaus die Schuld für viele der derzeitigen Umweltprobleme: am häufigsten in den Ländern Brasilien, Indien und Frankreich (38-43%), dagegen weniger in den USA und in Deutschland (23%).

 

Bei der Vorstellung der Studie am Presse-Informationstag der BASF Agricultural Solutions erklärte Dr. Stefan Marcinowski, Mitglied des Vorstands der BASF SE: „Viele Landwirte nehmen die Bedenken der Verbraucher sehr ernst und sie tun ihr Bestes, um diesen zu entsprechen. Für uns ist dies ein sehr wichtiges Ergebnis. Es zeigt sehr klar, wo wir den Landwirten mit nachhaltigen Produkten und Lösungen helfen können, um hier eine Lücke zu schließen.”

 

Die Herausforderung des 21. Jahrhunderts: Die Welt ernähren

Ungefähr 80% der Landwirte und Verbraucher aller Länder stimmen darin überein, dass die Ernährung der Welt die Hauptaufgabe der Landwirtschaft ist. Trotzdem meint die Mehrheit der Landwirte, dass Verbraucher die Herausforderungen der Nahrungsmittelversorgung oder die Realität der Landwirtschaft nicht in ihrem vollen Umfang verstehen. Die Zustimmung von Landwirten und Verbrauchern zum Beitrag der Pflanzenbiotechnologie war am höchsten in Ländern mit einem hohen Anteil an gentechnisch veränderten Pflanzen wie in Indien (76% der Landwirte und 62% der Verbraucher), Brasilien (78% und 29%) und den USA (53% und 25%).

 

Kluft zwischen Verbraucherinteresse und Verbraucherwissen

Die Verbraucher zeigen ein hohes Interesse an der Landwirtschaft (von 84% in Indien bis 50% in Frankreich). Gleichzeitig räumen sie aber ein, dass sie generell nicht genug über die Landwirtschaft wissen, um sie richtig beurteilen zu können. Obwohl Landwirte auch diese Interessens- und Wissenslücke sehen, nehmen viele Landwirte (von 40% in den USA bis 74% in Indien) die Sorgen der Verbraucher ernst und glauben, dass sie mehr tun müssen, um den Erwartungen der Verbraucher zu entsprechen.

 

Der Preis als Hindernis, wenig Unterstützung für Umwelt-Subventionen

Der Preis für Nahrungsmittel und umgekehrt der Preis des Umweltschutzes bleiben sowohl für Landwirte als auch für Verbraucher weiterhin ein Hindernis. Eine große Mehrheit der Landwirte glaubt nicht, dass die Verbraucher bereit sind, höhere Preise für umweltfreundlich erzeugte Nahrungsmittel zu bezahlen. Obwohl einige Verbraucher (30%) höhere Preise zahlen würden, sind mehr als die Hälfte der Befragten in Frankreich, Spanien, Deutschland und den USA nicht dazu bereit.

 

Eine Mehrheit der Verbraucher und Landwirte in allen Ländern sehen Subventionen weitgehend als Mittel, um die Nahrungsmittelpreise niedrig zu halten – besonders in Indien (74%), Brasilien (67%) und Deutschland (64%) – und nicht als Unterstützung für die Umwelt (ungefähr 30%).

 

Landwirte meinen, dass sowohl die Industrie als auch die Verbraucher die Landwirtschaft unterstützen sollten. Von der Industrie erwarten sie mehr umweltfreundliche Produkte und eine bessere Vertretung in der Öffentlichkeit. Von den Landwirten erwarten sie ein besseres landwirtschaftliches Verständnis und die Bereitschaft mehr für Umweltvorteile zu bezahlen.

 

Von Marcinowski wurden die Resultate der Studie so zusammengefasst: „Diese Ergebnisse sind eine klare Botschaft: Landwirte erwarten Unterstützung bei Herausforderungen, die weit über den geschäftlichen Erfolg hinausgehen. Gleichzeitig sind sie ein Weckruf für uns alle, die Industrie, die Verbraucher und die politischen Entscheidungsträger, dass es notwendig ist, die Wissenslücke im Hinblick auf die Landwirtschaft zu schließen und den Landwirten eine breitere Unterstützung auf ihrem Weg in die Zukunft zu geben.“



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Website: http://www.basf.de

Published: November 8, 2011



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presented on this Forum, nor can it verify their validity.

 

 


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