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Deutsche Getreidepreise durch Einlagerung stabilisieren
August 5, 2004

Markterlöse müssen Produktionskosten decken

„Die Getreidepreise sind nicht im Lot.“ Diese sagte Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), zur aktuellen Marktsituation in Deutschland.

Es sei zwar auf der einen Seite mit höchst erfreulichen Ergebnissen bei Volumen, Quantität und Qualität der diesjährigen Ernte zu rechnen.

Dem stünden aber niedrige Getreidepreise bei gleichzeitig hohen Kostenbelastungen gegenüber, die die Landwirte zu schultern haben.

So produzieren die deutschen Bauern unter hohen Auflagen mit einer großen Verantwortung der Natur, den Verbrauchern und der Umwelt gegenüber. Stark kostensteigernd wirkten auch die Energiepreissteigerungen über erhöhte Diesel- aber auch Düngerpreise.

Für ganz Deutschland erwartet Sonnleitner in diesem Jahr eine Getreideernte von 10 bis 15 Prozent über dem Vorjahr.

Ziel müsse es jetzt deshalb sein, an die Getreidepreise des letzten Jahres anzuknüpfen (Durchschnitt ca. 13 Euro pro Dezitonne). Dies müsse durch vermehrte Einlagerung erreicht werden. Das we ltweit nach wie vor knappe Angebot mache dies allemal sinnvoll.

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